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Bahnschwimmen

Die Leistungswerte für Schwimmen helfen dir, jede Schwimmeinheit zu analysieren sowie deine Leistung und deinen Fortschritt langfristig zu verfolgen. Wenn du das Profil Schwimmen oder Bahnschwimmen verwendest, erfasst der V800 deine Schwimmdistanz, die Zeit und das Tempo und erkennt sogar deinen Schwimmstil. Zudem kannst du mit dem SWOLF-Wert deine Entwicklung verfolgen.

Die Profile „Bahnschwimmen“ und „Schwimmen“ haben exakt dieselben Funktionen (ab Firmware-Version 1.5 aufwärts).

  • Distanz- und Tempomessungen basieren auf der Bahnlänge (Erkennung von Wenden).
  • GPS ist in den Profilen „Schwimmen“ und „Bahnschwimmen“ nicht verfügbar.
  • Leistungswerte für Schwimmen eignen sich am besten für erwachsene Schwimmer mit ausreichender Technik.
  • Für Freistilschwimmen optimiert.
  • Drills werden nicht unterstützt.

Einstellungen

An welcher Hand trägst du deinen V800?

Um beim Schwimmen möglichst präzise Leistungswerte zu erhalten, musst du einstellen, an welcher Hand du den V800 trägst. Wenn dies falsch eingestellt ist, sind deine Schwimmdaten fehlerhaft. Lege die Einstellung auf dem V800 unter Allgemeine Einstellungen oder im Flow Webservice unter Produkte > V800 Eingaben fest.

Bahnlänge

Du musst die richtige Bahnlänge wählen, da diese die Berechnung von Tempo, Distanz und Schlagzahl sowie deinen SWOLF-Wert beeinflusst. Die Standardlängen sind 25 Meter und 50 Meter, du kannst aber auch manuell eine individuelle Länge einstellen. Die Mindestlänge, die gewählt werden kann, beträgt 20 Meter.

Die gewählte Bahnlänge wird im Vorstartmodus angezeigt. Um sie hier zu ändern, halte die LIGHT-Taste gedrückt, um das Schnell-Menü aufzurufen, wähle Bahnlänge und stelle die korrekte Länge ein.  Du kannst die Bahnlänge auch unter Eingaben > Sportprofile > Bahnschwimmen/Schwimmen > Bahnlänge ändern.

Wie zeige ich Ruhezeiten beim Bahnschwimmen an?

Ruhezeiten können der Trainingsansicht „Bahnschwimmen“ über die Sportprofile im Flow Webservice hinzugefügt werden. Während einer Schwimmeinheit beginnt die Ruhezeit, wenn du stoppst. Sie ermöglicht dir, auf einfache Weise die zwischen Runden mit Pausen verbrachte Zeit zu sehen.

Um der Trainingsansicht die Ruhezeit hinzuzufügen, gehe folgendermaßen vor:

  1. Melde dich bei Flow an und klicke oben rechts auf deinen Namen.
  2. Wähle Sportprofile aus und klicke im Profil „Bahnschwimmen“ auf BEARBEITEN.
  3. Klicke unter Gerätebezogen auf Trainingsansichten.
  4. Klicke auf eine Trainingsansicht, um sie zu bearbeiten, oder klicke auf NEUE ANSICHT HINZUFÜGEN.
  5. Wähle die Zeit-Kategorie aus und klicke auf Ruhezeit.
  6. Klicke auf SPEICHERN und synchronisiere das Profil über Flow mit deinem V800.

Welche Daten werden beim Schwimmen erfasst?

Wenn du das Profil „Schwimmen“ oder „Bahnschwimmen“ verwendest, erfasst der V800 deine Schwimmdistanz, die Zeit und das Tempo sowie die Schlagzahl. Zusätzlich erkennt er deinen Schwimmstil und liefert dir einen SWOLF-Wert. Du erhältst außerdem Herzfrequenz-Informationen, wenn du einen H7 oder H10 Herzfrequenz-Sensor trägst.

Wenn du in Salzwasser oder stark gechlortem Wasser schwimmst und wiederholt Probleme mit der Messung deiner Herzfrequenz beim Schwimmen hast, ziehe die Verwendung des Polar T31C Herzfrequenz-Sensors in Betracht.

Tempo und Distanz

Die Messung von Tempo und Distanz basiert auf der Bahnlänge. Daher musst du die richtige Bahnlänge einstellen, damit du korrekte Daten erhältst. Der V800 erkennt, wenn du wendest, und nutzt diese Information, um korrekte Tempo- und Distanzdaten zu liefern.

Schlagzahl

Die Schlagzahl gibt die Anzahl der Schwimmzüge pro Minute oder pro Bahnlänge an. Diese Information kannst du zur Analyse deiner Schwimmtechnik, deines Rhythmus und deiner Zeiten verwenden.

Wenn deine Schlagzahl zu niedrig ist, bewegst du möglicherweise deine Arme zu langsam. Wenn deine Schlagzahl zu hoch ist, sind deine Schwimmzüge möglicherweise zu kurz, um maximale Leistung zu erzielen. In beiden Fällen hilft dir die Schlagzahl, deine Technik zu perfektionieren.

Schwimmstile

Wenn du das Profil „Schwimmen“ oder „Bahnschwimmen“ verwendest, erkennt der V800 deinen Schwimmstil und berechnet stilspezifische Metriken sowie Gesamtwerte für die gesamte Trainingseinheit. 

Der V800 erkennt die folgenden Stile:

  • Freistil
  • Rücken
  • Brust
  • Schmetterling

Die Schwimmstilerkennung funktioniert am besten bei Freistil. Individuelle Eigenheiten beim Schwimmstil können dazu führen, dass der V800 den Stil nicht erkennt. Externe Faktoren können die Schwimmstilerkennung ebenfalls beeinflussen. Wenn du anderen Schwimmer ausweichen musst oder du die Schwimmbewegungen unterbrichst, kann es zu Unterbrechungen oder Lücken in der Berechnung kommen. Bitte beachte, dass die Leistungswerte für Schwimmen für den Zeitraum, in dem der Schwimmstil nicht erkannt wird, nicht berechnet werden.

SWOLF – was ist das?

SWOLF (Abkürzung für „Schwimmen und Golf“) ist ein indirektes Maß der Effizienz. Der SWOLF-Wert ist die Summe der Zeit und der Anzahl der Schwimmzüge, die du für eine Bahnlänge benötigst. Beispielsweise ergeben 30 Sekunden und 10 Schwimmzüge für eine Bahnlänge den SWOLF-Wert 40. Generell gilt, dass deine Effizienz umso höher ist, je niedriger dein SWOLF-Wert für eine bestimmte Distanz ist. Es macht keinen Sinn, seinen SWOLF-Wert mit den SWOLF-Werten anderer Personen zu vergleichen, da es ein individueller Wert ist. Er dient als persönliche Unterstützung, um deine Technik zu verbessern und zu verfeinern sowie für unterschiedliche Schwimmstile die jeweils optimale Effizienz zu ermitteln.

Kalorienberechnung beim Schwimmen

Beim Schwimmen verbrennst du relativ viele Kalorien innerhalb kurzer Zeit. Die genaueste Methode, um den Kalorienverbrauch beim Schwimmen zu messen, ist einen Herzfrequenz-Sensor zu tragen. Denke immer daran, das Sportprofil „Schwimmen“ oder „Bahnschwimmen“ zu verwenden, um sicherzustellen, dass die Kalorienberechnung so genau wie möglich ist. Wenn du beim Schwimmen keinen Herzfrequenz-Sensor trägst, basiert der Kalorienverbrauch auf den Informationen zu deinen Handgelenksbewegungen vom Beschleunigungsmesser.  Die Berechnung von Kalorienverbrauchsdaten anhand von Handgelenkbewegungen, die unter Wasser mit einem Beschleunigungsmesser erfasst wurden, ist weniger genau als die Berechnung anhand der Herzfrequenz.

 

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