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Running Power

 

 

Bei der Grit X/Grit X Pro/Vantage V/Vantage V2 wird die Laufleistung am Handgelenk ohne externe Sensoren berechnet. Bei der Vantage M/Vantage M2 ist ein externer Leistungsmesser erforderlich, um die Laufleistung zu messen.

Vereinfacht ausgedrückt ist die Laufleistung ein Maß für die mechanische Arbeit, gemessen in Watt. Normalerweise leisten wir mechanische Arbeit, wenn wir Gegenstände heben oder Treppen steigen. In beiden Fällen arbeiten wir gegen die Schwerkraft. Beim Laufen arbeiten wir gegen die Schwerkraft und die Reibung. Je schneller wir laufen, desto höher ist die Leistung.

Es gibt keine universell akzeptierte Definition für die Laufleistung. Zur Validierung unserer Lösung haben wir die folgende Definition verwendet: Die Laufleistung ist eine positive Änderung der mechanischen Energie des Massezentrums über einen Schrittzyklus, geteilt durch die Schrittzyklusdauer. Dabei ist die mechanische Energie die Summe der Energie des kinetischen Potentials und des Gravitationspotentials. Durch die Validierung haben wir nicht nur nachgewiesen, dass unsere Leistungsangabe genau ist, sondern auch sichergestellt, dass wiederholtes Training konsistente Ergebnisse liefert (Wiederholbarkeit) und der Leistungswert rasch auf Intensitätsänderungen reagiert (Änderungssensitivität).

Wie wird die am Handgelenk gemessene Laufleistung bei Grit X/Grit X Pro/Vantage V/Vantage V2 berechnet?
Für die am Handgelenk gemessene Polar Running Power werden die Angaben Geschwindigkeit und Gradient verwendet, die von der GPS-Funktion und barometrischen Sensoren bereitgestellt werden. Die Endleistung wird in einem Labor anhand von Kraftmessplatten kalibriert. Dein Gewicht beeinflusst die Berechnung ebenfalls, daher muss der Wert immer aktuell sein.

Der Hauptunterschied zu Laufsensoren zur Messung der Laufleistung besteht darin, dass die am Handgelenk gemessene Polar Running Power keine zusätzlichen Sensoren erfordert.

Nutzen des Trainings mit Laufleistung
Die Laufleistung spiegelt die Intensitätssteigerung fast ohne Verzögerung wider, weist einen hohen Dynamikbereich auf und berücksichtigt Höhenänderungen. Daher ist die Funktion gut für Intervalltraining und Lauftraining auf hügeligem Gelände geeignet.

Aufgrund des hohen Dynamikbereichs, misst die Funktion Running Power sowohl die aerobe als auch die anaerobe Leistung. Dies ist beim Training nützlich, da der Laufende nachsehen kann, wann die maximale aerobe Leistung (MAP) überschritten ist. Das Training mit einer Leistung, die über der MAP liegt (Leistungszonen 4–5) ist für die Entwicklung großer und kräftiger Muskulatur entscheidend, die über eine kurze Zeit viel Arbeit leisten kann. Die Laufleistung hilft mit dem neuen Parameter „Muskuläre Belastung“ dabei, progressiv und doch sicher zu trainieren.

Laufleistung und muskuläre Belastung
Polar nutzt die Laufleistung zur Berechnung der muskulären Belastung, die ein Parameter in Training Load Pro ist. Beim Laufen wird das Muskel-Skelett-System belastet und die muskuläre Belastung gibt an, wie stark deine Muskeln und Gelenke während einer Trainingseinheit beansprucht wurden. Sie zeigt die Menge an mechanischer Energie (kJ) an, die du während deiner Lauf-Trainingseinheiten (und Radfahr-Trainingseinheiten, wenn du einen Radfahr-Leistungsmesser verwendest) produziert hast. Die muskuläre Belastung hilft dir, deine Trainingsbelastung bei Lauftrainingseinheiten mit hoher Intensität zu quantifizieren, z. B. kurze Intervalle, Sprints und Bergtrainingseinheiten, weil deine Herzfrequenz dann nicht schnell genug auf die Veränderungen der Intensität reagieren kann.

So wird die Laufleistung auf deiner Uhr angezeigt
Wähle die Leistungsdaten aus, die während deiner Trainingseinheiten angezeigt werden sollen, indem du die Trainingsansichten über die Sportprofil-Einstellungen im Flow Webservice anpasst.

Während des Laufs kannst du die folgenden Daten anzeigen: 

  • Maximale Leistung
  • Ø Leistung
  • Rundenleistung
  • Maximale Rundenleistung
  • Ø Leistung automatische Runde
  • Maximale Leistung automatische Runde

Wähle, wie die Leistung während der Trainingseinheiten sowie im Flow Webservice und der App angezeigt werden soll:

  • Watt W
  • Watt pro Kilogramm W/kg
  • Prozentualer Anteil der MAP (% der MAP)

Nach deiner Trainingseinheit siehst du im Trainingstagebuch auf deiner Uhr Folgendes:

  • Deine Ø Leistung in Watt
  • Deine maximale Leistung in Watt
  • Muskuläre Belastung
  • Die in den Leistungszonen verbrachte Zeit

So wird die Laufleistung im Polar Webservice und in der App angezeigt
Detaillierte Grafiken zur Auswertung sind im Flow Webservice und in der App verfügbar. Du siehst die Leistungswerte deiner Trainingseinheit und deren Verteilung im Vergleich zur Herzfrequenz. Zudem kannst du sehen, wie der Anstieg und das Gefälle der Strecke sowie verschiedene Geschwindigkeiten die Werte beeinflusst haben.

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